Eine neue Marke aufbauen – Julien Backhaus Verleger vom Erfolgmagazin

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Eine neue Marke aufbauen – Ein Interview mit Julien Backhaus Verleger vom Erfolgmagazin

Einen schönen guten Tag, liebe Vitamin Erfolg Community zu einem neuen Interview. Heute mit dem Thema Personal Branding und eine eigene Marke aufbauen. Heute mal wieder zu Gast Julien Backhaus.

Julien Backhaus ist Unternehmer und Verleger. Er ist Gründer von 4 Marken und baut gerade sein Personal Brand auf!

  • Erfolgmagazin
  • WirtschaftsTV
  • Sachwert Magazin
  • Finanzblatt
  • Julien Backhaus – Daily Backhaus

Übrigens hat Julien Backhaus gerade sein neustes Buch – Erfolg veröffentlicht:

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Eine neue Marke aufbauen – Interview in Textform:

Joscha Golombek-Thun: Du bist der Gründer vom Sachwert Magazin, von Wirtschaft TV, vom Erfolg Magazin und dem FinanzblattDas sind schon gleich vier Brands und mittlerweile brandest du dich auch selber als Julien Backhaus, Verleger vom Erfolg Magazin. 

Um das jetzt einmal zu differenzieren, was ist denn der große Unterschied zwischen einem Marken Branding und einem Personal Branding?

Julien Backhaus: Das ist tatsächlich, gerade bei uns in der Verlagsbranche, relativ schwierig. Weil wir, ich und alle meine Verlagskollegen, die Herausforderung haben, dass wenn man zum Beispiel eine Zeitschrift brandet, dass so viel schwieriger ist, als wenn du das mit einer Persönlichkeit verbinden kannst. Die Zeitschriften haben immer nur einen Schriftzug und das war es, wir haben also kein Gesicht woran die Leute sich gewöhnen können.

Joscha Golombek-Thun: Vor allem auch immer ein wechselndes Gesicht, wie beispielsweise auf dem Cover vom Erfolg Magazin.

Julien Backhaus: Ja und das ist natürlich bei einem Unternehmer oder Unternehmen, ich denke da jetzt mal an Klaus Hipp und Co. Oder an Wolfgang Grupp zum Beispiel, den ich persönlich sehr schätze. Da ist das viel einfacher, weil die Leute die Marke mit einem Gesicht verbinden können und Menschen mögen unterbewusst Gesichter, weil sie dazu ein Vertrauensverhältnis aufbauen können und das können sie halt mit einem Schriftzug nicht.

Deswegen habe ich mich tatsächlich beim Erfolg Magazin dafür entschieden selber das Gesicht der Marke zu sein, weil es für die Menschen gut funktioniert. Beim Sachwert Magazin habe ich das damals nur halbherzig gemacht, bei Wirtschaft TV gar nicht, da trete ich mit meinem Gesicht überhaupt nicht auf, von daher ist das schon sehr knifflig und ich bin auch gespannt wie wir diesen Weg weitergehen werden.

Learning: „Die Menschen mögen unterbewusst Gesichter und verbinden Sie mit einer Marke!“

Joscha Golombek-Thun: Spannend da die Hintergründe, oder auch die Beweggründe zu hören. Ich habe ja auch sehr lange gebraucht bis ich mich mit meinem Gesicht für Vitaminerfolg hingestellt habe. 

Eine neue Marke aufbauen – Wie wichtig ist denn die Passion dahinter, um sich selbst auch mit seinem Gesicht zu branden?

Julien Backhaus: Du brauchst erst mal die Bereitschaft dazu. Man muss sich fragen bin ich überhaupt ein Typ der damit leben kann. Ich meine, wenn du dann Nachts nicht mehr schlafen kannst, dann bringt das auch nichts. Dann ist der Erfolg auch nichts wert, wenn du Nachts nicht mehr schlafen kannst. Dann musst du dich fragen, liegt mir das überhaupt? Kann ich das überhaupt? Lernen kann man vieles, aber man braucht schon die Frage ob man bereit dazu ist, dass zu tun. Braucht man dafür Passion? Braucht man Leidenschaft dafür… das weiß ich nicht.

Joscha Golombek-Thun: Was war denn der Beweggrund dafür das du gesagt hast, du brandest dich jetzt nicht, für das
Sachwert Magazin oder Wirtschaft TV?

Julien Backhaus: Nein bei Wirtschaft TV auch nicht aber beim Erfolg Magazin. Beim Erfolg Magazin kann ich mich selber total gut mit dem Produkt identifizieren. Wir sind ja in erster Linie ein Medienhaus, wir müssen ja nicht nachts feuchte Träume haben von den Themen die wir da aufgreifen, bei Wirtschaft TV, Sachwert Magazin oder Finanzblatt. Das sind ja trockene Themen teilweise.

Beim Erfolg Magazin ist es natürlich so, dass es mich auch persönlich schon immer interessiert hat. Ich lese seit 13 Jahren Biografien, Erfolgsbücher und Ratgeber und von daher mag ich das Thema, beschäftige mich privat sehr gerne damit, deswegen fiel es mir auch leicht zu sagen: ‚Ja das mache ich!‘. Das ist wieder diese Sache ob ich nachts dabei gut schlafen kann und dabei kann ich nachts wirklich total gut schlafen. Wenn ich mich beim Sachwert Magazin als Möchtegern-Finanzexperte dahinstellen würde, würde ich mich dabei nicht gut fühlen.

Ich bin eben kein Finanzexperte, ich bin in erster Linie ein Medienmacher und wir geben diese Medien raus, wir befragen auch Experten und wir haben auch Gastbeiträge von Experten aber wie du schon sagst es wäre nicht authentisch, wenn ich da jetzt so tun würde als ob. Beim Erfolg Magazin komme ich da sehr gut mit klar.

Joscha Golombek-Thun: Jetzt haben wir die Laufbahn fürs Branding aufbauen, auch mit Reichweite aufbauen.

Wie lange machst du das jetzt schon, Brands aufbauen, Marken aufbauen?

Julien Backhaus: Ich bin jetzt seit 13 Jahren Unternehmer und ich habe ja damals mit einer Werbeagentur angefangen.

Joscha Golombek-Thun:  Danke für deine ausführliche Antwort. Wenn ich mir jetzt zum Beispiel ein Unternehmen oder eine Brand aufbauen möchte und ich mache mir Gedanken zur Konzeption, zum Branding, zum Businessplan etc.

Welche Bausteine in dem Bereich der Konzeption braucht man um ein Branding erfolgreich voran zu treiben?

Julien Backhaus: Erst mal brauchst du dich natürlich selber, du brauchst die Bereitschaft und die Energie dafür das voran zu treiben, weil das natürlich sehr viel Arbeit ist. Dann ist es sehr wichtig zu wissen in welchem Bereich du tätig bist. Du musst erstmal entscheiden, was du für ein Brand sein willst.

  1. Willst du zum Beispiel ein Experten-Brand sein, also willst du als Experte wahrgenommen werden,

  2. 0der willst du als Unternehmerpersönlichkeit wahrgenommen werden?

Das sind wieder zwei unterschiedliche Dinge! Dann gibt es noch Künstler und alles Mögliche andere. Du musst feststellen, wer oder was will ich überhaupt sein. Daraufhin musst du dann auch deine Strategien abstimmen.

Ein Experte verhält sich in seiner Medien Schaffung, ganz anders als zum Beispiel eine Persönlichkeit, die nur wahrgenommen werden soll. Der Experte gibt Ratschläge und Lösungen und will helfen. Eine Persönlichkeit wird eher wahrgenommen, der braucht nicht in die Kamera sprechen und sagen: ‚Du musst dein Leben verändern. Das muss der gar nicht machen.

Learning: Ich glaube dann ist es noch sehr wichtig zu wissen, in welchem Bereich bist du tätig und was ist, sozusagen wie Satelliten, um diesen Bereich herum angeordnet. Bist du in einem sehr stark Konferenz abhängigen Feld, bist du in einem TV Umfeld, bist du in einem Messe Umfeld, bist du in einem Feld unterwegs wo es viel um Magazin Kommunikation oder Bilder geht.

Dann ist es wichtig, dass man sich anschaut, wie ist dieser Markt gerade aufgebaut und wie kann ich mich in diesen verschiedenen Kanälen postieren. Was habe ich überhaupt für ein Budget, kann ich da mitspielen oder muss ich mich irgendwo dranhängen?

Denke mal an eine Messe zum Beispiel, wenn du ein Unternehmen gründest und du bist Küchenlieferant oder baust irgendwas tolles für Küchen, dann musst du ja irgendwie an deine möglichen Partner herankommen. Oftmals ist es dann so das Entscheidungen gefällt werden und du musst schauen, wie komme ich dahin. Das ist ja teuer und manchmal sogar unmöglich.

Manchmal musst du dich von jemandem Huckepack nehmen lassen und musst fragen: ‚Darf ich mal bei dir mitfahren. Kann ich mich bei euch auf der Messe mit platzieren, kann ich euch irgendwas Gutes tun, damit ich mir das Recht verdiene bei euch auf der Messe mit dabei zu sein oder kann ich euch beteiligen bei mir durch Verkaufsprovisionen.‘ Das ist gar nicht so leicht sich dann auch tatsächlich zu positionieren.

Eine Marke baut sich ja nie nur über einen Weg auf, in der Regel reicht es nicht wenn du sagst: ‚Ich mache jetzt Markenaufbau über Facebook oder über Google‘. Das funktioniert für eine bestimmt Zielgruppe, für eine bestimmte Zeit, aber

Learning: „Wenn du dauerhaft zu einer Marke werden willst, dann läuft das über eine Kombination aus öffentlicher Wahrnehmung, privater Wahrnehmung und Medien Wahrnehmung.“

Da gibt es viele verschiedene Bereiche die dafür sorgen, dass du irgendwann als ganzheitliche Marke gesehen wirst. Wenn du zum Beispiel als Marke nur im Internet statt findest, glaube ich nicht, dass du das ganzheitlich schaffen wirst, weil auch der öffentliche Raum wichtig ist. Wenn ich irgendwo lang gehe will ich dein Logo auch mal sehen und in den Medien sowieso. Wenn du in den Medien nicht statt findest, dann bist du eigentlich auch nur eine Marketing Marke.

Den nächsten Teil des Interviews findest du bald hier auf dem Blog und auf meinem Youtube Kanal also JETZT Youtube abonnieren 😉 

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Weitere Infos zu Julien Backhaus findest du hier:

www.facebook.com/julienbackhausoffiziell

www.instagram.com/julienbackhaus/

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