Wie positionierst du deine Marke (Branding) richtig – mit Julien Backhaus

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Wie positionierst du deine Marke (Branding) richtig – mit Julien Backhaus

Julien Backhaus Buch

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Vitamin Erfolg war im Gespräch mit dem Medienunternehmer Julien D. Backhaus zum Thema Markenpositionierung.

Julien Backhaus ist sich sicher, dass nachhaltiger Markenaufbau nur gelingen kann, wenn man mehrere Kommunikationskanäle parallel bedient. Mit Julien gehen wir auf die Vor– und Nachteile der verschiedenen Wege zur Markenpositionierung ein und auch er ist überzeugt, dass die neuen Medien an Relevanz gewinnen. Denn nur wer sich dort gekonnt bewegen kann, wird in Zukunft Erfolg haben. Weshalb er ein Team aufbaut das sich allein um dieses Thema kümmert. Mehr interessante Einblicke im Interview.

Übrigens hat Julien Backhaus gerade sein neustes Buch – Erfolg veröffentlicht:

Julien Backhaus Buch findest du hier.

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Das Interview zusammengefasst:

Julien Backhaus: Es ist gar nicht so leicht, sich dann auch tatsächlich zu positionieren. Eine Marke baut sich ja nie nur über einen Weg auf, in der Regel nicht. In der Regel reicht es nicht, wenn du sagst: „Ich mache jetzt nur Markenaufbau über Facebook oder über Google“. Das funktioniert für eine bestimmte Zielgruppe für eine bestimmte Zeit. Wenn du dauerhaft zu einer erfolgreichen Marke werden willst, das weißt du selber, dann läuft es über öffentliche Wahrnehmung, private Wahrnehmung, Medienwahrnehmung und so weiter.

Denn es gibt ja viele verschiedene Bereiche, die irgendwann dafür sorgen, dass du als ganzheitliche Marke überhaupt gesehen wirst. Wenn du zum Beispiel als Marke nur im Internet statt findest, glaube ich nicht, dass du das ganzheitlich schaffen wirst, weil auch der öffentliche Raum, dass wenn ich irgendwo lang gehe, will ich dein Logo auch mal irgendwo sehen. In den Medien sowieso, wenn du in den Medien nicht statt findest, dann bist du ja eigentlich auch nur eine Marketing Marke.

Joscha Golombek-Thun: Ja, das ist ja schon eine ganz gute Überleitung zum Thema ‚Positionierung‘. Wie wichtig findest du gerade in dem jetzigen Zeitalter die digitalen Medien? Wie wichtig ist noch Printwerbung, wie wichtig ist vielleicht auch noch Fernsehwerbung? Löst sich das gerade voneinander ab oder wo findet gerade die Positionierung am meisten statt?

Julien Backhaus: Beim Fernsehen bin ich mir immer noch nicht so ganz sicher was die Wahrnehmung angeht. Ob die Wahrnehmung zwischen Fernsehen und Bewegtbild online, ob sich das schon angleicht. Ich habe das Gefühl, dass es sich schon annähert und manche Zielgruppen schauen ja überhaupt kein lineares Fernsehen mehr, wie zum Beispiel junge Leute, die Millenials etc. Die schauen ja fast nur noch YouTube. Was natürlich beim TV teilweise noch unschlagbar ist … ich weiß also nicht ob sich das schon angleicht, aber was ich auf jeden Fall denke ist, dass die schnelle Reichweite beim TV immer noch extrem groß ist, besonders bei einer gewissen Zielgruppe. Zum Beispiel ab 40+. So schnell zehn Millionen Zuschauer online zu erreichen ist nicht so leicht. Von daher wird dir TV natürlich einen riesen Dienst erweisen.

Joscha Golombek-Thun: Vor allem ist der Vertrauensfaktor beim Fernsehen auch recht hoch.

Julien Backhaus: Der ist ziemlich hoch. Der höchste Vertrauensfaktor bei Mediengattungen in Deutschland ist immer noch die gedruckte Zeitschrift/Zeitung. Das haben wir beim VDZ, in unserem Zeitschriftenverband herausgefunden, dass das immer noch am höchsten gewertet wird.

Von daher muss man heute noch in einem Magazin auftauchen?

Ich bin der Meinung, wenn du eine vertrauensvolle Marke aufbauen willst, wenn du eine respektierte Marke aufbauen willst, dann ja. Dann musst du auch in Print stattfinden. Wir merken das auch beim Erfolg Magazin oder beim Sachwert Magazin, dass die Leute da sehr hinterher sind auch in Print zu erscheinen. Das hat ja auch was mit der Seltenheit zu tun, bzw. mit der Rarität zu tun. Du hast eine Zeitung oder Zeitschrift und die hat eine begrenzte Anzahl von Seiten. Die kannst du nicht beliebig viele Artikel aufnehmen und das bedeutet, jeder der da drin ist hat eine so hohe Relevanz, dass jemand entschieden hat auf diesen paar Seiten die man zur Verfügung hat, dich reinzunehmen. Diese Tatsache nehmen die Leute unterbewusst auf.

Joscha Golombek-Thun: Das wäre bestimmt für meine Leser auch interessant, wie wählt ihr denn zum Beispiel aus, wer jetzt relevant ist für das Erfolgsmagazin?

Julien Backhaus: Wir gehen den gleichen Weg. Wir schauen uns die Personen an, die tatsächlich da draußen relevant sind, d.h. die im Fernsehen stattfinden, die in den Printmedien stattfinden, die in der Öffentlichkeit stattfinden. Wenn ich da jetzt runter gehe auf die Promenade, hier in Hamburg, und frage: ‚Kennen Sie Oliver Kahn, kennen sie Wladimir Klitschko, kennen sie auch Daniela Katzenberger?‘

Joscha Golombek-Thun: Dann würden die ‚Ja‘ sagen.

Julien Backhaus: Ja genau. Und wenn ich zehn Leute frage und zehn Leute sagen wüsste ich nicht, dann ist das für uns auch kein relevanter Mensch.

Joscha Golombek-Thun: Was macht ihr bezüglich Aufbau für Social Media? Wie wichtig ist das?

Julien Backhaus: Wir haben uns jetzt tatsächlich mehr darauf konzentriert, zu sagen wir müssen da einen Weg gehen. Wir haben ein Team aufgebaut, die sich verstärkt darum kümmern sollen. Das ist krass, ich bin 1986er Baujahr, ich bin jetzt 31. Es fällt mir schwer mich in diesen ganzen Bereich rein zudenken. Ich weiß das auch von vielen meiner Freunde, die alle erfolgreiche Unternehmer sind, aber die alle sagen:

„Dieses ganze Social Media und Internet, das ist gar nicht so leicht“.

Das ist unglaublich aber die paar Jahre die zwischen mir und einigen Mitarbeitern stehen, die vielleicht so 23 oder 24 sind machen einen großen Unterschied im Verständnis. Für die ist das die komplette Normalität und die wissen auch wie man damit umgeht. Die wissen sogar wie diese ganze Welt funktioniert, wer da wen verlinken muss und wer da einen Shout Out für wen auch immer machen muss. Das ist also eine ganz spannende Welt. Da ist aber ja auch letztendlich eine Weisheit drin.

„Du musst dir Leute suchen, die auf diesem Feld gut sind.“

Joscha Golombek-Thun: Das ist also auch als Einzelunternehmer wichtig …

Julien Backhaus: Du musst auch als Einzelunternehmer kleine Teams aufbauen, vielleicht mit einem schmalen Budget und nur mit einem gewissen Zeitkontingent, dass du dir erlauben kannst! Wichtig versuche nicht alles zu erledigen und einige Bereiche schlecht zu machen und kaufe dir stattdessen lieber 20% bei jemandem anderen ein und dafür wird es toll.

Joscha Golombek-Thun: Das habe ich jetzt auch gemerkt, jetzt gerade für meine Brandings, da habe ich ganz viel ausgelagert. Das ist ein wichtiger Punkt.

Julien Backhaus: Es gibt natürlich auch mal den Vorteil, dass du mit jemandem eventuell auch einen nicht monetären Deal machst. Vielleicht hast du etwas, was du jemandem anderen geben kannst, wo er sagt dann bezahl ich dich nicht und du bezahlst mich nicht, dafür helfen wir uns untereinander. Auch solche Deals kann man ja mal machen.

Joscha Golombek-Thun: Super Julien. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast für dieses Interview und ja, Julien Backhaus, gerne mal beim Backhaus Daily vorbeischauen!

Unsere Daily Backhaus Aufnahme findest du hier:

Sich einen Namen machen | BACKHAUS DAILY 74

Gepostet von Julien Backhaus am Mittwoch, 6. Juni 2018

1 Kommentar

  1. Dirk M. sagt:

    Wow nice sehr tolles Interview. Hat mir bei meiner Planung weitergeholfen. LG

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