Einen schönen Abend wünsche ich euch liebe Community!

Der heutige Gastbeitrag behandelt das Thema aufschieben. Jeder kennt es. Wir wollen / müssen etwas erledigen und finden alle nur erdenklichen Ausreden, um uns vor den Aufgaben zu drücken. In diesem Artikel, vom Kanal erfolgs.REICH, findet ihr 5 Tipps gegen Prokrastination.

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Dort werde ich dann einen Gastbeitrag veröffentlichen.

Jetzt wünsche ich euch viel Erfolg bei der Umsetzung der 5 Schritte!

Dein Joscha

 

Schluss mit Prokrastination

 

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ – Jaja, wir alle kennen den Spruch, der außer massiven Schuldgefühlen kaum eine Wirkung auf uns hat. Egal ob es sich um die Fahrt in die Autowerkstatt, die Steuererklärung oder das Lernen für die nächste Uniklausur handelt. Die sogenannte Prokrastination (auch genannt Aufschieberitis) ist ein Phänomen, dass wohl seit jeher existiert, aber aktuell in seiner Höchstphase zu sein scheint. Ablenkung lauert in Zeiten von Whatsapp und Social-Media überall. Ehe man sich versieht, verbrachte man 3 Stunden im Internet und denkt sich:“ Nichts geschafft, aber egal. Morgen ist auch noch ein Tag“.

Damit wir uns überhaupt darüber Gedanken machen können, wie wir auch die nervigsten und meistgehassten Aufgaben sofort erledigen, müssen wir erst einmal verstehen, was Prokrastination genau ist.

 

Was um alles in der Welt soll denn „Prokrastination“ bedeuten?

 

…denken sich jetzt möglicherweise einige von euch. „Man schiebt halt ab und an mal Aufgaben vor sich hin, na und? Daraus muss man keine Wissenschaft machen“. Die Antwort dazu:“Jein“. Bleiben wir realistisch – niemand wird es schaffen, jede Aufgabe sofort zu erledigen. Dabei ist es egal, ob eine Aufgabe gerne erledigt wird oder gehasst ist. Aufschieben ist also nicht grundsätzlich falsch, sondern oft sinnvoll und nötig. Strategisches Aufschieben von Aufgaben kann sogar die Produktivität steigern.

Was versteht man also unter Prokrastination: Den Wortstamm bildet das lateinische Wort „procrastinare“ und bedeutet „vertagen“. In der Verhaltenspsychologie definiert man Prokrastination als eine Verhaltensweise, die dadurch gekennzeichnet ist, dass Aufgaben trotz vorhandener Gelegenheiten und Fähigkeiten entweder gar nicht, oder erst nach sehr langer Zeit erledigt werden. Dabei kommt es nicht selten vor, dass Aufgaben zu spät oder nie erledigt werden. Anstelle wichtiger (ungeliebter) Aufgaben werden häufig angenehme Alternativen gesucht, bzw. Alternativen, die sofort zu einer Belohnung führen.

Die „Aufschieberitis“ kann im schlimmsten Fall sogar chronisch und damit zu einer diagnostizierbaren psychischen Störung werden. Denn jedes Mal, wenn man sich nicht an seine eigenen Vorsätze hält, beginnt das Selbstwertgefühl („warum schaffe ich es nie, das zu erledigen, was ich mir vorgenommen habe?“) und gleichzeitig das Selbstvertrauen („Ich bin an meine Vorsätze nicht gebunden, halte mich ja sonst auch nie daran“) zu sinken – eine gefährliche Mischung.

 

Was kann ich nun tun, um Prokrastination zu verhindern und produktiver zu werden?

 

Ich werde euch nun einige – selbst erprobte und funktionierende – Tipps geben, wie ihr auch die meistgehassten Aufgaben sofort und vor allem gerne erledigt.

 

Tipp #1: Ablenkungsquellen ausschalten

 

Obwohl dieser Tipp offensichtlich ist, wird er nur selten befolgt. Daran zeigt sich, wie schwierig die Umsetzung ist. Wir müssen uns bewusst machen, dass an jeder Ecke Ablenkung lauert. In der Zeit des Smartphones gibt es heutzutage kaum mehr einen Moment, in dem man nicht bei seinen Aufgaben gestört und aus dem Fokus gerissen werden kann. Man will zB. gerade mit dem Lernen beginnen, da bekommt man eine Nachricht in Whatsapp. Wenn man ohnehin schon am Handy ist, checkt man noch kurz Facebook und findet sich zwei Stunden später in den Tiefen von Youtube wieder. Um konzentriert arbeiten zu können, ist es unerlässlich, sich einen ungestörten Ort zu suchen und alle möglichen Ablenkungsquellen – auch das Smartphone – auszuschalten. Am besten wäre es sogar, das Smartphone in einem anderen Raum zu bunkern, um nicht in Versuchung zu geraten, es wieder einzuschalten. 😉

 

Tipp #2: Checklisten erstellen

 

Die Erfüllung von Aufgaben fällt um einiges leichter, wenn ihr schriftlich eine Liste mit jenen Aufgaben erstellt, die an diesem Tag unbedingt erledigt werden müssen. Der Grund ist vor allem psychologischer Natur: Wenn ihr am Ende des Tages auf eure Liste schaut und bemerkt, dass ihr kaum etwas erledigt habt, stellen sich ein negatives Gefühl und Frustration ein. Im Gegenzug dazu führt das „Abhaken“ von Aufgaben zu einem positiven, glücklichen und zufriedenen Gefühl. Euer Fokus liegt dann nicht mehr darauf, unerwünschte Aufgaben erledigen zu müssen, sondern das Gefühl von Zufriedenheit zu erhalten, wenn ihr eure Checkliste abgearbeitet habt. Glaubt mir, das motiviert ungemein.

 

Tipp #3: Belohnt euch selbst nach einem erfolgreichen Tag

 

Aufgaben, die zu einer unmittelbaren Belohnung führen, werden in der Regel schneller und mit mehr Motivation erledigt, als solche die uns nur Zeit kosten. Das gilt vor allem für nervige Tätigkeiten, deren Früchte wir erst viel später ernten können. Ein Beispiel dafür ist das typische Motivationsloch in der Mitte eines Studiums. Steckt euch Zwischenziele und gönnt euch selbst mal eine Belohnung (so klein sie auch sein mögen). Je größer die Aufgaben sind, die ihr am liebsten aufschieben wollt, desto größer sollte die Belohnung ausfallen. Sowohl beim positiven Gefühl, dass sich durch erledigte Checklisten einstellt, als auch bei bewussten Belohnungen verknüpft euer Gehirn nervige Aufgaben mit etwas Positivem. Das erleichtert den Prozess deutlich.

 

Tipp #4: Weniger ist oft mehr

 

Versucht nicht, alle Aufgaben auf einmal zu erledigen. Wie schon erwähnt ist es durchaus in Ordnung, die ein oder andere Aufgabe zum Zwecke der Produktivität aufzuschieben. Je mehr unerwünschte Aufgaben ihr auf einmal zu erledigen habt, desto geringer ist die Motivation um damit zu beginnen. Daher ist es wichtig, konsequent zu bleiben. Kurz: Lieber täglich wenige Aufgaben erledigen, als alles auf einen Tag aufzuschieben, welcher dann nie stattfindet.

 

Tipp #5: Einfach machen!

 

„Klar, toller Tipp. Warum bin ich da nicht selbst darauf gekommen?“…denkt ihr jetzt vielleicht. Tatsache ist, dass das Aufschieben wichtiger Angelegenheiten im Laufe der Zeit zu einer Gewohnheit wird. Man glaubt ab einem gewissen Zeitpunkt selbst nicht mehr daran, dass man die Dinge erledigen wird, die man sich vorgenommen hat. Es dauert in der Regel 30 Tage um eine neue Verhaltensweise in eine Gewohnheit „umzuwandeln“.

Ab diesem Zeitpunkt, verschwendet ihr keinen Gedanken mehr daran, ob ihr bestimmte Dinge gleich erledigen sollt oder nicht lieber doch später. Es führt letzten Endes kein Weg daran vorbei, dass ihr einfach handeln müsst. Wartet nicht auf den Tag, an dem alles anders wird. Dieser wird nie kommen. Nehmt euer Leben selbst in die Hand und macht euch bewusst, dass IHR euer Leben beherrscht und nicht umgekehrt. Also schaltet nun euren PC aus und beginnt.