Foto.JPG

Im Winter 2013, habe ich mein Studium im Bauingenieurswesen, an einer technischen Universität begonnen. Schnell habe ich gemerkt, dass ich mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten aus dem Abitur, nicht weit kommen würde. Das Studium besteht zum größten Teil aus Mathematik. Sehr viele Begriffe, Zeichen und Aufgabenstellungen waren sehr kompliziert.

Zurzeit befinde ich mich im 5. Semester und möchte mit euch teilen, was ich bis jetzt gelernt habe. Beim studieren und gerade im Ingenieurswesen, ist es wichtig beharrlich zu sein. Das Wissen und das Verständnis brauchen Zeit, bis es sich im Gehirn zusammensetzt. Der Anfang ist sehr hart, da vieles neu und der Stoffumfang enorm ist. Vor allem fand ich es deswegen sehr anstrengend, da ich noch nicht viel Übung hatte und daher sehr schnell beim Lernen ermüdete. Mittlerweile fällt es mir leichter. Ich habe eine Zeit lang sehr am Limit gearbeitet und auch Raubbau an meinem Körper betrieben, um für die Prüfungen zu lernen. Für mich war das wichtig, um Routine und auch Momentum aufzubauen. Diese Grenzerfahrung war entscheidend, um die damaligen Grenzen meiner Fähigkeiten zu erweitern. Mittlerweile habe ich mir vorgenommen 2 Tage zu arbeiten und einen Tag frei zu nehmen. Interessant ist, dass dies gar nicht mehr so leicht ist. Mein Gehirn ist ständig im Produktivitätsmodus. Das Wichtigste, dass ich gelernt habe, ist das sich durch Beharrlichkeit unweigerlich der Erfolg einstellt. Man wird vielleicht einige Rückschläge erleben und mal eine Prüfung oder ein Ziel verfehlen. Aber letztendlich wird man am Ziel ankommen, wenn man sich gute Gewohnheiten aneignet. Und noch viel wichtiger ist den Umgang mit Frust zu lernen. Das bringt einen in jeder Lebenslage weiter. Nicht Aufgeben und eine „jetzt erst recht“ Haltung an den Tag zu legen.